Vortragsreihe: Zwangssterilisation in Oldenburg

Mindestens 350.000 Menschen wurden im Nationalsozialismus Opfer von Unfruchtbarmachung. In Oldenburg waren mehr als 2600 Menschen betroffen.

Zu diesem Thema werden von der Gedenkstätte vier Vorträge angeboten:

  • 24. Oktober 2019; Ingo Harms: NS-Zwangssterilisation im Oldenburger Land
  • 30. Oktober 2019; Michael Wunder: Alte und neue Eugenik – zur Geschichte einer Vision von der Verbesserung des Menschen
  • 27. November 2019; Dieter Gers: Zwangssterilisation der ehemaligen Hilfsschüler im Oldenburger Land
  • 4. Dezember 2019; Margret Hamm: Im Nationalsozialismus selektiert und in der Bundesrepublik ausgegrenzt

Ausführlichere Informationen finden Sie in unserem Flyer:

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Monatliche öffentliche Führungen

Die Gedenkstätte Wehnen bietet jetzt auch öffentliche Führungen an.

Ab August gibt es jeweils am letzten Freitag des Monats um 16:00 eine feste öffentliche Führung. Kostenbeitrag: 5,00€. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten (Telefon: 0441 9992770 oder E-Mail: buero at gedenkkreis.de).

Termine für 2019:

30. August 2019

27. September 2019

25. Oktober 2019

29. November 2019: Thema „Das Schicksal der jüdischen Patientinnen und Patienten“

27. Dezember 2019 (fällt aus!)

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen.

Treffpunkt ist die „Alte Pathologie“, Hermann-Ehlers-Straße 7, 26160 Bad Zwischenahn. Die Führung dauert etwa 2 Stunden.

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Aktuelle Öffnungszeiten

Seit dem 1. Juli 2019 können wir wieder regelmäßige Öffnungszeiten anbieten: Dienstag bis Freitag: 10 bis 16 Uhr. Sonntag: 12 bis 16 Uhr.

Am 12. Dezember 2019 bleibt die Gedenkstätte geschlossen!

Anschrift: „Alte Pathologie“, Hermann-Ehlers-Straße 7, 26160 Bad Zwischenahn.

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Zusammenarbeit zwischen der Gedenkstätte und Groninger Initiativen

Die seit längerem bestehende internationale Zusammenarbeit zwischen der Gedenkstätte Wehnen und zwei Groninger Initiativen wurde jetzt auf eine feste Grundlage gestellt.

Vertreter der Groninger Stiftung „Kriegs- und Widerstandszentrum“ (Oorlog en Verzetscentrum Groningen OVCG) und der Initiative „Groningen Plus“ wurden vom Vorstand der Gedenkstätte Wehnen empfangen. Nach einer Führung durch die Ausstellung wurden Themen für eine gemeinsame Gedenkstätten- und Forschungsarbeit erörtert.

Da es auch in holländischen Anstalten während des Zweiten Weltkrieges zu überhohen Todesraten kam, ist zu untersuchen, ob ein Zusammenhang mit den Oldenburgischen Krankenmorden besteht. Zwei der dafür verantwortliche Beamte waren leitende Funktionäre der Besatzungsmacht. In Leeuwarden (Provinz Friesland) residierte von 1940 bis 1945 der Staatsbeamte Werner Ross (Jg. 1897), und in Zwolle (Provinz Drenthe) im Jahr 1940 der Ammerländer Landrat Kurt Hartong.

Ein weiteres Forschungsfeld ist das Schicksal holländischer Zwangsarbeiter. An ihrer gewaltsamen Rekrutierung war Werner Ross maßgeblich beteiligt. Eine Datenbank mit 2000 Namen von Betroffenen, zusammengestellt vom Stadtarchiv Oldenburg, wurde den Groninger Freunden von der Gedenkstätte Wehnen ausgehändigt.

Schließlich steht das Thema Raubkunst auf dem Programm, nachdem Hinweise aufgetaucht sind, dass Oldenburger Beamte und NSDAP-Funktionäre niederländische Kunstwerke und Kulturgüter „eingekauft“ haben. Auch hier taucht wieder der Name Werner Ross auf.

Die Mitarbeiter der Gedenkstätte Wehnen freuen sich auf die gemeinsame Forschungs- und Gedenkstättenarbeit mit dem Oorlog en Verzetscentrum Groningen und „Groningen Plus“.

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Besuch der Niedersächsischen Landtagspräsidentin

Auf Einladung des Gedenkkreises Wehnen e.V. besuchte die Niedersächsische Landtagspräsidentin Frau Dr. Gabriele Andretta am
12. Februar 2019 die Gedenkstätte Alte Pathologie Wehnen.

An dem über zweistündigen Besuch nahmen auch der ärztliche Leiter der Karl-Jaspers-Klinik Dr. Christian Figge, der Landtagsabgeordnete Ulf Prange (Oldenburg, SPD) und der Kreisrat Ingo Rabe (Kreis Ammerland) als weitere Gäste teil. Begrüßt wurden sie durch die stellvertretende Vorsitzende des Gedenkkreises Dorothea Regener. Der Historiker Dr. Ingo Harms führte die sich sehr interessiert zeigenden Gäste durch die Ausstellung und beantwortete ihre Fragen zur Entwicklung des Vereins, der Gedenkstätte und der aktuellen Arbeit der ehrenamtlich Tätigen.

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