Gedenktag im September

In diesem Jahr begehen wir den Gedenktag für die Opfer der „Euthanasie“ in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen am 26. September 2015 um 14.00 Uhr.
Für die Gedenkfeier wurde uns, wie auch in den vergangenen Jahren, der Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen/Bad Zwischenahn zur Verfügung gestellt.

Das Motto für diesen Tag ist

„Wer vergisst, hat keine Zukunft“
(Eintrag aus dem Gästebuch in der Gedenkstätte „Alte Pathologie“).

Herr Bensberg, Landrat Ammerland, und Herr Dr. Wagner, Geschäftsführer Niedersächsischer Gedenkstätten, werden die Grußworte, Herr Dr. Stierl, leitender Arzt Psychiatrie Lüneburg, wird den Festvortag

„Der Tatort als Gedenkort – zur Problematik einer „Euthanasie“-Gedenkstätte in einem Psychiatrischen Krankenhaus am Beispiel Lüneburg“

halten.

Herr Dr. Seeber und Herr Dr. Burkard aus Oldenburg übernehmen die musikalische Begleitung dieses Gedenktages.
Im Anschluss an die Gedenkfeier können Sie sich die neue Ausstellung in der „Alten Pathologie“ ansehen.
Die Einladung und das Programm sind als PDF Datei veröffentlicht. Beides darf gerne in Ihren Betrieben, in Ihrem Bekanntenkreis weiter gereicht werden. Wir freuen uns über viele Gäste!

Lesen Sie bitte auch den Artikel in der Oldenburger Seniorenzeitung „Herbstzeitlese“ in dem sehr anschaulich die Entstehung und weitere Geschichte des Gedenkkreises Wehnen dargestellt wird.

Termine, Veranstaltungen, Ausstellungen

Wir geben hier eine Zusammenfassung der Termine und Veranstaltungen, sowie Publikationen im Gedenken an alle Verfolgten der NS-Zeit.

– Bilder aus der Prinzhorn Sammlung sind noch in einer Ausstellung bis zum 6. April in der Sammlung Scharf-Gerstenberg, Schlossstraße 70, 14059 Berlin; dann 1. Mai bis 15. August in Heidelberg, Museum Sammlung Prinzhorn, zu sehen. Lesen Sie dazu den Artikel von der Journalistin Sabine Lueken.

– auf Grund vieler Anfragen veröffentlichen wir eine Publikationsliste von Dr. Ingo Harms

Das Jahr 2014 – nicht nur ein Rückblick

Zum Jahresende möchten wir uns für Ihre Mitarbeit und Unterstützung bei Ihnen allen herzlich bedanken.

Es war wieder ein ereignisreiches Jahr mit vielen Aktivitäten. Wir erinnern an die Ausstellung zum Künstler „Müller vom Siel“, die zusammen mit dem Landesmuseum und der Evangelischen Bildungsstätte im Prinzenpalais realisiert wurde und von Mai bis September zu sehen war. Dazu gab es im Juli im Schloss ein gut besuchtes Symposium.

Das zweite öffentliche Ereignis war der jährliche Gedenktag, dieses Mal am 20. September.
Neben Mitgliedern und Freunden des Gedenkkreises konnten wir auch wieder Personen des öffentlichen Lebens begrüßen.

Am Volkstrauertag wurde – wie alljährlich – ein Kranz des Gedenkkreises auf der Erinnerungsstätte auf dem Ofener Friedhof niedergelegt. Auch die Karl-Jaspers-Klinik hat wieder einen Kranz zum Gedenken an die Opfer der Hunger-Euthanasie beigetragen.

Wir freuen uns, dass sich auch in diesem Jahr viele Schulklassen und Gruppen zu einer Führung angemeldet haben. Ferner wurden die Öffnungszeiten, die überwiegend durch unseren neuen Mitarbeiter, Herrn Jansen, betreut werden, weiterhin gut besucht. Weiterlesen

Gedenktag 2014 – Rückblick

Der Gedenktag am 20. September war gut besucht. Viele Menschen treffen sich alljährlich an diesem Tag um Neues von der Arbeit des Gedenkkreises zu hören, aber auch zum Gedankenaustausch.
Wie immer gab es interessante Redebeiträge, dieses Mal von der Vorsitzenden Elke Harms-Kranich und der stellvertr. Landrätin des Landkreises Ammerland Susanne Miks.
Hedwig Thelen berichtete aus dem Leben der Paula Kleine, die als Psychiatriepatientin die NS-Zeit dank der Hilfe einer Ordensschwester überlebte und dann sehr viel später ab dem Ende der 80er Jahre ein menschenwürdiges Leben in Bremen führte.
Die Arbeit und damit die Zukunft des Gedenkkreises ist zur Zeit sehr schwierig. Unterstützung zur Erweiterung der Gedenkstätte ist durch die Stiftung Niedersächsischer Gedenkstätten (SNG) gewährt, jedoch nur mit einer Cofinanzierung durch entsprechende Institutionen in der unmittelbaren Region, und diese Unterstützung wurde bisher nicht zugesagt. Lesen Sie dazu auch den Artikel in der Nordwestzeitung (NWZ)

10 Jahre Alte Pathologie

Dazu veröffentlichte die Nordwest Zeitung (NWZ) diesen Artikel.
Im April 2004 wurde die Gedenkstätte Alte Pathologie eröffnet. Schon damals gab es in der NWZ einen ausführlichen Bericht.
Inzwischen hat sich die Gedenkstätte zu einem außerschulischen Lernort entwickelt, der von vielen Schulklassen wahrgenommen wird.
Weiter werden Führungen für Gruppen aller Art angeboten.
Sie erfahren am Gedenktag, 20. September mehr über die Arbeit des Gedenkkreises, zu dem alle interessierten Menschen herzlich eingeladen sind