Danke!

Zugegeben, unsere finanzielle Situation war noch nie rosig. Die Gedenkstätte „Alte Pathologie“ existiert nur aus privaten Spenden. Lediglich der Landkreis Ammerland unterstützt uns mit einem jährlichen Betrag, der die Unterhaltskosten der Gedenkstätte für etwa 6 Wochen sichert.
Inzwischen wird die „Alte Pathologie“ u.a. von Angehörigen der Opfer finanziert, was an sich schon merkwürdig ist.
Die Pflege der Gedenkstätte und auch der Euthanasie-Erinnerungsstätte übernehmen Mitglieder des Gedenkkreises.

Doch zu unserer großen Freude und Überraschung trafen in den letzten Wochen Spenden von einigen Privatpersonen und von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein.
Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Gedenktag 2015: „Wer vergisst, hat keine Zukunft“

Frau Tilgner verliest am Mahnmal ein Patientenschicksal

Hanna Tilgner beim Verlesen eines Patientenschicksals

In diesem Jahr hatten wir eine sehr eindrucksvolle Feier. Am Denkmal auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik verlas Hanna Tilgner ein Patientenschicksal. Es ging um das Leben und Sterben eines kleinen Kindes während der NS-Zeit, hier in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen. Die Geschichte löste große Betroffenheit aus.

Die Gedenkfeier wurde im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik fortgesetzt. Nach der Begrüßung der Gäste durch Günter Gräber und Elke Harms-Kranich, Vorsitzende des Gedenkkreises, wies Elke Harms-Kranich in ihrer Rede auf das ganz persönliche Schicksal der Patienten und ihrer Angehörigen hin. Sie endete mit einem Zitat von William Faulkner: „Das Vergangene ist nie tot – es ist nicht einmal vergangen“. Weiterlesen

Bitte weitersagen…..neue Öffnungszeiten

Da wir einen neuen Mitarbeiter haben, ist die Gedenkstätte „Alte Pathologie“ in Zukunft mittwochs und samstags von 12.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Führungen können selbstverständlich außerhalb dieser Zeit unter info(at)gedenkkreis.de vereinbart werden.

Die Ausstellung in der Gedenkstätte wurde komplett erneuert. Das wurde durch ehrenamtliche Arbeit einiger Mitglieder, sowie Spenden einer Privatperson und der Gemeinde Bad Zwischenahn ermöglicht. Dafür bedanken wir uns herzlich!

Neueröffnung der Ausstellung in der „Alten Pathologie“

Die Eröffnung war ein voller Erfolg! Obwohl das Wetter nicht gut war und die Eröffnung mitten in der Woche statt fand, waren viele Besucher da. Die hiesige Presse war reichlich vertreten.

Hier finden Sie die verschiedenen Berichte:
Nordwestzeitung (NWZ),
Oldenburger Online Zeitung (OOZ),
Diabolo, das Oldenburger Stadtmagazin,
Der Oldenburger Huntereport,
dazu auch ein Filmbeitrag von Oeins.

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Dr. Schilling, Bürgermeister der Gemeinde Bad Zwischenahn, da sich in dieser Gemeinde die Gedenkstätte befindet. Der BVO, Nachfolger des Landesfürsorgeverbandes und die Oldenburgische Landschaften waren, sicher aus terminlichen Gründen, nicht vertreten, aber zahlreiche Mitarbeiter, auch Patienten der Karl-Jaspers-Klinik, haben die Gelegenheit wahr genommen, sich über die Geschichte der NS-Zeit in ihrer Klinik zu informieren.
Gerne laden wir alle interessierten Menschen und Gruppen, wie z. B. Schulklassen, Studierende, Auszubildende u.a. zu Führungen nach Vereinbarung ein. Die Führungen werden von unserem wissenschaftlichen Beirat, Herrn Dr. Harms und Herrn Gers, begleitet.
Die Gedenkstätte „Alte Pathologie“ ist an jedem 1. Samstag im Monat von 12.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten werden von ehrenamtlichen Mitgliedern des Gedenkkreises betreut.

Der Unterhalt der Gedenkstätte, auch die Pflege der Euthanasie-Erinnerungstätte auf dem Ofener Friedhof, werden durch Spenden finanziert.

Neue Öffnungszeiten „Alte Pathologie“

Die Gedenkstätte „Alte Pathologie“ ist an jedem ersten Samstag im Monat von 12.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen des Gedenkkreises werden dann anwesend sein. Außerhalb dieser Zeit ist es in Einzelfällen möglich, andere Öffnungszeiten zu vereinbaren.
Nach Absprache unter info@gedenkkreis.de können Führungen von Gruppen aller Art vereinbart werden, die der wissenschaftliche Beirat des Gedenkkreises begleiten wird.