Wo blieb das Geld?

Mussten mehr als 1500 kranke und hilflose Menschen verhungern, damit sich die NSDAP, kulturelle Einrichtungen wie das Museumsdorf in Cloppenburg, ja, sogar die Energieversorgung (EWE) an den Verpflegungs- und Versorgungskosten bereicherten? Wurden hier Vermögen geschaffen, die bis in die heutige Zeit bestehen? Das wollen nicht nur die Angehörigen und Mitglieder des Gedenkkreises Wehnen wissen.
Verantwortlich für die Vergabe der Gelder war der Landesfürsorgeverband, Vorläufer des Bezirksverbandes Oldenburg (BVO).
Der Förderverein internationales Fluchtmuseum e. V. und der Gedenkkreis Wehnen vergaben dazu einen Forschungsauftrag an den Medizinhistoriker Dr. Ingo Harms. Die Nordwestzeitung (NWZ) schrieb dazu.
Dazu auch das Interview mit Ulrich Hartig vom Förderverein internationales Fluchtmuseum, in der NWZ vom 13. April 2015 und der ausführliche Bericht in der Oldenburger Online Zeitung (OOZ) vom 14. April 2015.

Terminänderung!

Zu den nächsten Vorträgen „Militär und Euthanasie“ sowie „Bethel in der NS-Zeit. Die verschwiegende Geschichte“ musste aus organisatorischen Gründen eine Terminänderung vorgenommen werden.

Der Vortag „Militär und Euthanasie“ findet nicht am 7. Mai sondern am 27. Mai 2015 statt.
Der Vortrag „Bethel in der NS-Zeit. Die verschwiegende Geschichte“ findet nicht am 9. Juni sondern am 30. Juni 2015 statt.

Hier finden Sie die Beschreibungen, Ort und Zeit der Vorträge.

Der Euthanasie-Prozess…..

……..gegen Heyde-Sawade, eine DDR-Dokumentation von 1963.
Professor Werner Heyde war verantwortlich für den Mord an 72.200 Patienten der deutschen Psychiatrie in den Jahren 1939-1941. In der Nachkriegszeit lebte er als anerkannter Psychiater und psychiatrischer Gutachter in Flensburg unter dem Namen Dr. Sawade. Nach seiner Verhaftung kam es zum „Heyde-Sawade-Prozess“, der jahrzehntelang die Datengrundlage für die Geschichtsschreibung zum NS-Krankenmord bildete. Heyde entzog sich der Justiz durch Selbstmord. Der DDR-Film zeigt den Prozess „gegen Heyde und andere“ und seinen Hintergrund auf eine für die Justiz der Bundesrepublik wenig schmeichelhafte Weise. Die Täter kamen mit unglaublich geringen Strafen davon. Die Geschehnisse werden mit den Oldenburgischen Hungermorden in Beziehung gesetzt.
Der Film wird am 23. April 2015 um 19.30 Uhr in der Kino Werkstatt in Oldenburg, Wallstr. 24 gezeigt. Zur anschließenden Diskussion konnte der Historiker Christoph Schneider aus Frankfurt gewonnen werden.

Alle Jahre wieder – Mitgliederversammlung

Wir laden alle Mitglieder und Freunde des Gedenk-und Förderkreises zu unserer Mitgliederversammlung am 18. April 2015 herzlich ein.
Gäste und Interessierte sind sehr willkommen.
Alles Weitere finden Sie in der Tagesordnung.

Hier der Hinweis auf unsere Vortragsreihe, die wir zusammen mit dem „Förderverein Internationales Fluchtmuseum e. V.“ vom 23. April – 9. Juni im Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges und der NS-Zeit veranstalten.

Der Gedenkkreis lädt ein – Vortrag von Dr. Ingo Harms

Der 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ist uns ein Anlass für eine Vortragsreihe. Der erste Vortrag von dem Medizinhistoriker Dr. Ingo Harms findet in Edewecht, etwa 20 km westlich von Oldenburg, am 10. Februar um 19.30 Uhr statt. Hier lebte der Gastwirtssohn Heinrich R., der an den Folgen einer Zwangsterilisation mit nur 22 Jahren starb. Sie finden hier die Einladung und den Flyer.
Lesen Sie dazu in der Nordwest Zeitung (NWZ) diesen Artikel.
Zu diesem Vortrag laden wir Sie/Euch herzlich ein.