Vortrag aus der Reihe „Oldenburg und die NS-Medizin“

Am Donnerstag, den 13. Juni um 19.00 Uhr lädt der Gedenkkreis Wehnen , der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg und die Forschungsstelle GGS der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu dem Vortrag Tuberkulose und Krankenmord von Dr. Alfred Fleßner ein. Die Veranstaltung findet im PFL, Peterstraße 3 in Oldenburg statt.
Tuberkulose war eines der schwersten Gesundheitsprobleme der späten Kriegs- und frühen Nachkriegszeit. Viele der Erkrankten wurden während der NS-Zeit Opfer der „Euthanasie“.
Dr. Alfred Fleßner ist freiberuflicher Historiker und befasst sich seit 2005 mit Forschungen zur NS-Medizin in Oldenburg. Er gehört dem wissenschaftlichen Beirat des Gedenkkreises Wehnen an und ist Mitglied des internationalen Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation.
Alles Weitere finden Sie in der Einladung.

Vortrag „Nach dem Krankenmord….“

Am 24. Oktober 2012 um 19.00 Uhr hält Dr Ingo Harms im PFL Oldenburg den Vortrag

Nach dem Krankenmord – die Oldenburgische Medizin in den Nachkriegsjahren„.

Was war nach 1945? Interessierten sich die britische Besatzung, die neu gegründeten Verwaltungen, oder auch die Bevölkerung für die Aufklärung der Verbrechen an den kranken Menschen in den Anstalten Kloster Blankenburg, Gertrudenheim und Wehnen?

Dieser Vortrag wird in die Gebärdensprache übersetzt und ein Ringschleifenverstärker steht auch zur Verfügung.

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass der Vortrag von Dr. Ingo Harms der Auftakt zu einer Vortragsreihe über Geschichte und Ethik in der Medizin ist.