Wir begrüßen Sie im Gedenkkreis Wehnen e.V.

Unser Gedenkkreis wurde nach der Veröffentlichung des Buches "Wat mööt wi hier smachten" (Autor Dr. Ingo Harms) von Betroffenen, deren Angehörige in der heutigen Karl-Jaspers-Klinik Wehnen während der Nazizeit ermordet wurden, gegründet.

Wir bieten allen interessierten Menschen Gelegenheit mit uns Kontakt aufzunehmen. Jedoch ist nicht Anklage oder gar Vergeltung unser Anliegen. Wir möchten den ermordeten Menschen im Gedenken ihre Würde zurückgeben.

Wir laden Sie hiermit herzlich ein sich auf unserer Webseite zu informieren.

Ihr Gedenkkreis Wehnen e. V.

Aktuelle Infos

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Mittwoch, 24. März 2010

Mitgliederversammlung am 6.März 2010

Die Jahresversammlung brachte einige Erneuerungen. Der Vorstand wurde erweitert. Edda Minssen und Hedwig Thelen sind wieder für die nächsten zwei Jahre als Vorsitzende, bzw. 1. stellvertretende Vorsitzende gewählt. Dorit Schaeffer ist als 2. stellvertretende Vorsitzende dazu gekommen sowie Gertrud Knöttig als Beiratsmitglied. Anke Ahlers (Schriftführerin) und Gerd Minssen (Kassenwart) wurden in 2009 bereits für 2 Jahre gewählt.

Und was gab es außerdem?

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Mittwoch, 17. Februar 2010

Neue Forschungsergebnisse

Zur  Erinnerung: Vor etwa einem Jahr wurden bei Umbauarbeiten  im  Gesundheitsamt des Landkreises Friesland in Jever Akten aus der Zeit des Nationalsozialismus entdeckt, die dem Historiker Dr. Ingo Harms zur Verfügung gestellt wurden. Erste Forschungsergebnisse besagen , dass es auch im Landkreis Friesland Zwangssterilisationen während der NS-Zeit gab. Weiter ist das Schicksal von behinderten Kindern zu erforschen. Lesen Sie dazu den Artikel in der hiesigen Nordwest Zeitung (NWZ).

Montag, 25. Januar 2010

Mitgliederversammlung 2010

Schon jetzt vormerken: Die diesjährige Mtgliederversammlung des Gedenkkreises Wehnen findet am 6.März 2010 um 14.00 Uhr im Cafe Treffpunkt auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik statt.  Mitglieder und Freunde des Gedenkkreises sind herzlich eingeladen. Die Tagesordnung wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

entwertet – ausgegrenzt – getötet

Medizinverbrechen an Kindern im Nationalsozialismus

Am Sonntag, dem  24. Januar  um 16.00 Uhr wird die Ausstellung im Kulturensemble im Park, Züricher Straße 40, 28325 Bremen eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Den staatlich organisierten Krankenmorden fielen zwischen 1939 und 1945 hunderte Bremerinen und Bremer zum Opfer – unter ihnen viele Kinder und Jugendliche. Körperlich und geistig behinderte Kinder gehörten zu den “Ballastexistenten” und damit zu entwerteten und ausgegrenzten Menschen. Mit Kriegsbeginn wurden sie in andere Einrichtungen gebracht und dort starben sie meist durch Medeikamentenüberdosierung oder Nahrungsentzug. Viele Kinder kamen in Lüneburg im Rahmen der “Kindereuthanasie” in der “Kinderfachabteilung” ums Leben. Ihr Schicksal wird erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich einer Gruppe von zwanzig jüdischen Kindern, die von Ärzten des KZ Neuengamme für qualvolle medizinische Versuche benutzt und kurz vor Kriegsende in Hamburg getötet wurden – den Kindern vom Bullenhuser Damm. Angesichts dieser menschen-verachtenden Taten stellt sich das Begleitprogramm vielen Fragen: Was war das treibende Motiv der Täter? Warum haben Ärzte bedenkenlos den vermeintlichen “Fortschritt” und das “Wohl der Gesellschaft” über das Wohl des Einzelnen gestellt? Welche Auswirkungen haben diese Taten bis heute für die betroffenen Familien und für unsere Gesellschaft?

An den Sonntagen 7. und 21. Februar finden für Gruppen nach Vereinbarung Führungen durch die Ausstellung statt. Beginn jeweils um 16.00 Uhr, Kosten 5,00/3,50 €. (weiterlesen…)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Begegnungen mit Menschen und Tatorten 1933 – 1945

Die historisch-ökologische  Bildungsstätte Emsland in Papenburg e. V. lädt am 19.02. bis zum 21.02.2010 zu einer Vortragsreihe ein. Vom Gedenkkreis Wehnen wird Dr. Ingo Harms dort einen Vortrag mit dem Titel: “Vergiss mich nicht” –  den Opfern des oldenburgischen NS-Krankenmords eine Stimme geben. halten. Weitere  Informationen finden Sie hier (PDF-Format).

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