Krankenmord in Kloster Blankenburg – Thema eines Schülerprojekts 2014 bis 2018

Mit Schülerinnen und Schülern der Freien Waldorfschule Oldenburg hat der
Gedenkkreis Wehnen eines der ungewöhnlichsten Forschungsprojekte
durchgeführt, die es zum Thema NS-Verbrechen jemals gab. Vier Jahre lang
arbeitete eine Schulklasse unter der Leitung ihres Geschichtslehrers Christian
Hauck-Hahmann und mit Unterstützung des Medizinhistorikers Ingo Harms,
wissenschaftlicher Berater der Gedenkstätte Wehnen, an der Frage, wo die
Blankenburger Kinder beerdigt wurden.

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2017 – Rückblick und Ausblick

Neuer Mitarbeiter

Am Beginn des Jahres 2017 hatten wir großes Glück. Wir fanden nach einer zum Glück kurzen Interimszeit einen neuen Mitarbeiter für die Gedenkstätte „Alte Pathologie“, so dass die Öffnungszeiten am Mi., Do., und Sa. von 12.00 – 16.00 Uhr eingehalten werden können.

Besucherzahl in der Alten Pathologie nach wie vor konstant

Über das ganze Jahr 2017 verteilt waren 45 Gruppen aus Schulen, Pflegeeinrichtungen und der Universität bei uns in der Gedenkstätte zu Führungen und Seminaren zu Gast. Abrechnen muss man allerdings von den 52 Wochen etwa 13 Ferienwochen.
Damit ist die Zahl der Gruppenbesucher und auch der Einzelbesucher seit Jahren konstant geblieben. Auch die Zahl der Einzelbesucher ist erfreulich hoch. Das Interesse zeigt uns, wie wichtig unsere Erinnerungs- und Gedenkarbeit bezüglich der NS-Hunger-Euthanasie ist. Aus diesem Grund haben wir ein neues Faltblatt zur allgemeinen Einführung in die Arbeit der Gedenkstätte erstellt.

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Gedenkstätte vom 23. Dezember bis 8. Januar geschlossen

Die Gedenktätte ist bis zum 08. Januar geschlossen.

Wir machen eine kurze Winterpause. Daher wird die Gedenkstätte vom 23. Dezember 2017 bis zum 8. Januar 2018 geschlossen sein. Danach sind wieder EinzelbesucherInnen als auch die angekündigten Gruppen für Gespräche und Führungen herzlich willkommen.

Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage und Mitgliedern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch bzw. ruhige und erholsame Tage.

Gedenken an die Opfer der Hunger-Euthanasie am Volkstrauertag 2017

Wie auch die anderen Vereine der Ofener Gemeinde legten Mitglieder des Gedenkkreises Wehnen am Volkstrauertag nach dem Gottesdienst in der Ofener Kirche auf dem Gedenkfeld für die Opfer der NS-Hunger-Euthanasie des angrenzenden Friedhofs einen Kranz nieder. In der Predigt gedachte Pastor Raudonat aller Opfer kriegerischer Gewalt und der Opfer der Hunger-Euthanasie.
Auch die Geschäftsführung der Karl-Jaspers-Klinik legte einen Kranz auf das Gedenkfeld mit den vielen Steinen, die die Zahl der Hungeropfer symbolisieren. Somit weisen jeweils zwei Kränze neben dem Gedenkstein auf dem Gedenkort des Ofener Friedhofs in den Novembertagen darauf hin, dass die ca. 1500 Opfer der Hungermorde nicht vergessen sind.