Der Film „Geschichte im Nordwesten – Patientenmorde in Wehnen“

Die Mitgliederversammlung am 28. April war sehr gut besucht. Viele Menschen, die bisher noch keinen Kontakt zum Gedenkkreis haben, sind sicher auch wegen der Filmvorführung gekommen.
Alle Interessierten, die nicht dabei sein konnten, können sich den Film hier ansehen.

In aller Kürze zu den Wahlen auf der Versammlung: Edda Minssen, 1. Vorsitzende, und Hedwig Thelen, 1. stellvertr. Vorsitzende wurden erneut gewählt. Neu dazu gekommen sind Susanne Barth als 2. stellvertr. Vorsitzende und Dorothea Regener als Beisitzerin.


Quelle: YouTube, Nutzer: geschichtemitmachen, www.geschichte-mitmachen.de

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Verdienstmedaille für Edda Minssen: „Politische Anerkennung der Patientenmorde von höchster Ebene“

Am vergangenen Freitag erhielt die Vorsitzende des Gedenkkreis Wehnen e.V. Edda Minssen die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. Ausgezeichnet wurde ihr langjähriges Engagement für den Gedenkkreis.
Hier eine Zusammenfassung der Medienresonanzen. Dieser Video-Beitrag von NWZ-TV dokumentiert die Überreichung der Medaille durch den Ammerländer Landrat Jörg Bensberg:

Die Nordwest-Zeitung erklärt den hohen Wert der Medaille und zitiert Edda Minssen: Sie ist etwas Besonderes, weil die Medaille für die Trägerin selbst „die politische Anerkennung der Patientenmorde von höchster Ebene ist“.“

NWZ-Redakteurin Anja Biewald fügt in einem Kommentar der Barßeler Print-Ausgabe der Zeitung hinzu:

Aufklärung, Wahrheit, Gerechtigkeit – das sind starke Ziele. Die Barßelerin Edda Minssen hat sie alle erreicht. Sie hat dazu beigetragen, die Verbrechen der Nationalsozialisten in der Heil- und Pflegeanstalt in Wehnen aufzudecken. Damit hat sie den Angehörigen der Opfer ein unschätzbares Geschenk gemacht: Klarheit über den Tod ihrer Verwandten. Um diese Öffentlichkeit herzustellen, hat Edda Minssen auch viel von sich selbst preisgegeben: Auch ihre Mutter verhungerte in Wehnen. Was das für sie bedeutet, teilt Edda Minssen öffentlich, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Danke dafür.

Edda MinssenDie Ammerländer Sonntagszeitung berichtet vom Festakt und geht auf die Laudationes von Bischof Jan Janssen, Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner und Thomas Kossendey ein.

Der Oldenburger Lokalteil schreibt unter anderem: „Der Gedenkkreis hält seit 15 Jahren die Erinnerung an die Patientenmorde in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen, der heutigen Karl-Jaspers-Klinik, wach.“

Sabine Weiss vom Huntereport schreibt: „„Unsere Mutter ist gestorben worden“ – Diese Aussage auf die Frage nach dem Tod der Mutter trieb Edda Minssen ein Leben lang an, nach der Wahrheit zu suchen.

„Für ihr unermüdliches Erinnern an die Menschen, die in der einstigen Heil- und Pflegeanstalt heimlich ermordet wurden“ hat Edda Minssen die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland bekommen, schreibt der Generalanzeiger.

Das Cloppenburger Wochenblatt titelt „Besondere Auszeichnung für Barßelerin Edda Minssen“ und berichtet vom Festakt.

Einen ausführlichen Beitrag gibt es auch bei der Kirchengemeinde Westerstede: „Edda Minssen erhielt Bundesverdienstmedaille für Engagement für den Gedenkkreis Wehnen e.V.“.

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Fünf Jahre Gedenkstätte Lüneburg und Tagung „NS-Euthanasie“ in Aachen

Die Gedenkstätte Lüneburg begeht am 21.11.2009 ihr fünfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet dort ein „Tag der Offenen Tür“ statt, zu dem herzlich eingeladen wird.

In Aachen findet am 11. und 12.12 2009 eine Tagung zum Thema „NS-Euthanasie“statt. Vom Gedenkkreis Wehnen werden dort Hedwig Thelen und Dr. Alfred Fleßner jeweils einen Vortrag halten. Weitere Informationen gibt es hier (Einladung im PDF-Format).

Einladung zum Gedenktag am 01. September

Auch dieses Jahr begeht der Gedenkkreis Wehnen e.V. den traditionellen Gedenktag am 01. September mit einer Veranstaltung, die ab 14 Uhr im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen beginnt.

Neben Grußworten von Jörg Bensberg (Landrat des Landkreises Ammerland), Professor Dr. Helmut Haselbeck (Chefarzt Zentrum für Psychiatrie  und Psychotherapie  am Klinikum  Bremen Ost) sowie Dr. Jörg Zimmermann (Arztlicher Leiter der Karl-Jaspers-Klinik) wird der Oldenburger Musiker Willem Garre auftreten. Abgerundet wird der Nachmittag mit dem Festbeitrag „Patientengeschichten“, vorgetragen  von Schülern der Berufsbildenden Schulen.

Außerdem werden die ersten Gedenksteine auf der Erinnerungsstätte  des Ofener Friedhofes  und der geweihte Kissenstein mit der  jetzt gültigen Inschrift gesetzt.

Das gesamte Programm der Veranstaltung kann der Einladung (im PDF-Format) entnommen werden. Eingeladen sind alle Mitglieder sowie Freunde des Gedenkkreises. Um eine vorherige telefonische Anmeldung unter (04499) 91 89 19 wird gebeten.

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Infos vom Gedenkkreis über Twitter empfangen

Der Gedenkkreis Wehnen e.V. ist ab sofort auch via Twitter erreichbar. Dort finden Sie in regelmäßigen Abständen Hinweise auf aktuelle Infos über den Gedenkkreis. Eventuell wird es dort zukünftig auch erweiterte Kurz-Infos geben. Bei Twitter können Sie unsere News als „Follower“ abonnieren und auch mit uns ins Gespräch kommen. Twitter ist ein Mikro-Blogging-System, bei dem Kurznachrichten mit einer Länge von bis zu 140 Zeichen kostenlos ausgetauscht werden können. Weitere Informationen über Twitter finden Sie zum Beispiel bei Wikipedia.
Auch wer unser Twitter-Angebot nicht in Anspruch nimmt, wird selbstverständlich weiterhin über www.gedenkkreis.de umfassend über den Gedenkkreis Wehnen informiert.