Living History: Veranstaltungen über Zwangsarbeit im Januar

Den nationalen Gedenktag für die Opfer der Nazi-Herrschaft widmet die Stadt Oldenburg im Januar 2018 den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern.

Unter dem Motto Living History werden Veranstaltungen zum Holocaust – Gedenktag 2018 durchgeführt, die insbesondere die Situation der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Oldenburg beschreiben.
Fast 20 Millionen Menschen haben in Deutschland damals insbesondere in Rüstungsbetrieben, in der Landwirtschaft und auf Baustellen unter teilweise unmenschlichen Bedingungen gearbeitet.
In Ohmstede war ein großes Lager, in dem mehr als 300 Menschen, darunter mehr als 100 Kinder, gestorben sind.

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Gedenkstätte vom 23. Dezember bis 8. Januar geschlossen

Die Gedenktätte ist bis zum 08. Januar geschlossen.

Wir machen eine kurze Winterpause. Daher wird die Gedenkstätte vom 23. Dezember 2017 bis zum 8. Januar 2018 geschlossen sein. Danach sind wieder EinzelbesucherInnen als auch die angekündigten Gruppen für Gespräche und Führungen herzlich willkommen.

Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage und Mitgliedern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch bzw. ruhige und erholsame Tage.

Gedenken an die Opfer der Hunger-Euthanasie am Volkstrauertag 2017

Wie auch die anderen Vereine der Ofener Gemeinde legten Mitglieder des Gedenkkreises Wehnen am Volkstrauertag nach dem Gottesdienst in der Ofener Kirche auf dem Gedenkfeld für die Opfer der NS-Hunger-Euthanasie des angrenzenden Friedhofs einen Kranz nieder. In der Predigt gedachte Pastor Raudonat aller Opfer kriegerischer Gewalt und der Opfer der Hunger-Euthanasie.
Auch die Geschäftsführung der Karl-Jaspers-Klinik legte einen Kranz auf das Gedenkfeld mit den vielen Steinen, die die Zahl der Hungeropfer symbolisieren. Somit weisen jeweils zwei Kränze neben dem Gedenkstein auf dem Gedenkort des Ofener Friedhofs in den Novembertagen darauf hin, dass die ca. 1500 Opfer der Hungermorde nicht vergessen sind.

Gedenktag 2015: „Wer vergisst, hat keine Zukunft“

Frau Tilgner verliest am Mahnmal ein Patientenschicksal

Hanna Tilgner beim Verlesen eines Patientenschicksals

In diesem Jahr hatten wir eine sehr eindrucksvolle Feier. Am Denkmal auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik verlas Hanna Tilgner ein Patientenschicksal. Es ging um das Leben und Sterben eines kleinen Kindes während der NS-Zeit, hier in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen. Die Geschichte löste große Betroffenheit aus.

Die Gedenkfeier wurde im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik fortgesetzt. Nach der Begrüßung der Gäste durch Günter Gräber und Elke Harms-Kranich, Vorsitzende des Gedenkkreises, wies Elke Harms-Kranich in ihrer Rede auf das ganz persönliche Schicksal der Patienten und ihrer Angehörigen hin. Sie endete mit einem Zitat von William Faulkner: „Das Vergangene ist nie tot – es ist nicht einmal vergangen“. Weiterlesen

Der Film „Geschichte im Nordwesten – Patientenmorde in Wehnen“

Die Mitgliederversammlung am 28. April war sehr gut besucht. Viele Menschen, die bisher noch keinen Kontakt zum Gedenkkreis haben, sind sicher auch wegen der Filmvorführung gekommen.
Alle Interessierten, die nicht dabei sein konnten, können sich den Film hier ansehen.

In aller Kürze zu den Wahlen auf der Versammlung: Edda Minssen, 1. Vorsitzende, und Hedwig Thelen, 1. stellvertr. Vorsitzende wurden erneut gewählt. Neu dazu gekommen sind Susanne Barth als 2. stellvertr. Vorsitzende und Dorothea Regener als Beisitzerin.


Quelle: YouTube, Nutzer: geschichtemitmachen, www.geschichte-mitmachen.de

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