Heimatkunde – Verbrechen im Nationalsozialismus

Wir schreiben das Jahr 1941, die Nationalsozialisten sind in Deutschland an der Macht und Regierungsrat Carl Ballin, seines Zeichens im Vorstand des Landesfür-sorgeverbandes, rühmt sich, die Pflegesätze für Patientinnen und Patienten in der ihm unterstellten Heil- und Pflegeanstalt Wehnen von 3,25 auf 1,85 Reichsmark gesenkt zu haben.
Im „Dritten Reich“ kamen in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen mindestens 1500 Menschen durch jahrelange, systematisch praktizierte Unterernährung und mangelnde Pflege ums Leben.
Was geschah aber mit den eingesparten Geldern, wofür wurden sie verwandt?
Diese Fragen bewegen den Historiker Dr. Ingo Harms, der seit Jahren über ihren Verbleib forscht. Flossen sie u.a. in den Ausbau des Museumsdorfes in Cloppenburg, das zu der Zeit und bis 1961 unter der Verwaltung des Landesfürsorgeverbandes, des heutigen Bezirksverbandes Oldenburg, stand?
Lesen Sie dazu diesen Artikel in der Nordwest Zeitung (NWZ) vom 22.02.2014.
(D.R.)

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