Blankenburg – vor den Toren von Oldenburg

Schon seit Jahrhunderten ist dieser Ort ein Platz der Vergessenen und Ausgestoßenen aus Oldenburg und Umgebung.
Viele Oldenburger wissen es. Hier lebten psychisch erkrankte und alte verarmte Menschen unter furchtbaren Bedingungen.
Jedoch ist es vielen Bürgern nicht bewusst, dass auch hier, wie in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen, Verbrechen und Morde an hilflosen, schutzbedürftigen Menschen verübt wurden.

Zusammen mit dem Förderverein internationales Fluchtmuseum laden wir Sie zu diesem Vortrag ein.

Kloster Blankenburg – Die Gräber der Krankenmord-Opfer
Referent Dr. Ingo Harms,
2. März 2016, 19.30 Uhr
PFL Peterstraße Oldenburg, Seminarraum 6

Der Eintritt ist frei, wir bitten jedoch um Spenden zur Unterhaltung der Gedenkstätte Alte Pathologie in Wehnen auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik.

Geben Sie den Termin gerne weiter. Wir bitten Sie, das Plakat in Ihren Bereichen/Betrieben zu veröffentlichen.

Wanderausstellung der DGPPN in der Karl-Jaspers-Klinik

Am 22. Februar wird die Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) unter dem Thema

„erfasst, verfolgt, vernichtet – historische und anthropologische Herausforderung der Psychiatrie“

um 18.00 Uhr in der Karl-Jaspers-Klinik eröffnet.
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider aus Aachen wird den Vortrag zur Eröffnung halten.

Prof. Dr. Dr. Schneider hielt schon 2011 auf unserem Gedenktag im September den Festvortrag.
Sie können hier (im PDF-Format) seine Rede anlässlich der Gedenkveranstaltung der „Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkurde“ (DGPPN) in Berlin am 26.11.2010 lesen.

Die Ausstellung findet hier an einem Tatort statt. Dr. Ingo Harms, wissenschaftlicher Beirat des Gedenkkreises wird das Grußwort halten und Mitglieder des Gedenkkreises werden vor Ort sein, und Fragen zur Geschichte der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen beantworten.
Den Flyer des Gedenkkreises zur Ausstellung können Sie hier abrufen.

Die Ausstellung wird zwei Wochen zu besichtigen sein. Während dieser Zeit werden Führungen für Gruppen stattfinden, begleitet vom wissenschaftlichen Beirat des Gedenkreises. Die Anmeldung kann über info(at)gedenkkreis.de erfolgen.

In der hiesigen Nordwestzeitung (NWZ) vom 2. März ist zu dem Thema „Psychiatrie in der NS-Zeit“ dieser Artikel zu lesen.

Am letzten Tag der Wanderausstellung geben das Bläserquintett „Windspiel“ und Freunde das Frühjahrskonzert, ein gelungener Abschluss dieser so wichtigen Ausstellung.