Keine Weihnachtsgeschichte

Kurz vor den Feiertagen erreichte mich die Nachricht von einem Interview, welches Dr. Ingo Harms mit Georg Jauken von der Regionalzeitung des Weserkuriers „Die Norddeutsche“ geführt hat.
Wussten die Ärzte aus der Umgebung von Oldenburg/Wehnen was sie taten, als sie die Patienten in die damalige Heil- und Pflegeanstalt Wehnen einwiesen? Dieser Frage geht der Medizinhistoriker Dr. Harms nach. Lesen Sie dazu diesen Artikel.

Das war unser 2015

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Begonnen hat es mit der Buchvorstellung

„Forschung zur Medizin im Nationalsozialismus, Vorgeschichte – Verbrechen – Nachwirkungen“

Es folgten viele Vorträge zu Themen wie

Medizinische Verbrechen an Roma und Sinti aus Oldenburg,
Unwillkommen, vertrieben, ermordet: Wohnungslose im Nationalsozialismus,
Okonomie und Krankenmord, Kostendämpfung in der Pflege durch „Euthanasie“ – das Beispiel des Landesfürsorgeverbandes Oldenburg

Die Vorträge fanden überwiegend in Oldenburg statt, aber diesen Vortrag

Zwangssterilisiert und getötet, Heinrich R. ein Edewechter Schicksal 1935

hielt Dr. Ingo Harms in Edewecht, der Heimat von Heinrich R. Die Edewechter zeigten großes Interesse an diesem Schicksal ihres Mitbürgers.

Das „Highlight“ in diesem Jahr war die vollständige Erneuerung der Ausstellung in der Gedenkstätte „Alte Pathologie“ durch ehrenamtliche Mitglieder des Gedenkkreises in wochenlanger Arbeit. Hier sind einige Fotos der neuen Ausstellung. Finanzielle Unterstützung gab es durch einen privaten Spender und der Gemeinde Bad Zwischenahn. Dafür ein herzliches Dankeschön! Weiterlesen