Das Jahr 2014 – nicht nur ein Rückblick

Zum Jahresende möchten wir uns für Ihre Mitarbeit und Unterstützung bei Ihnen allen herzlich bedanken.

Es war wieder ein ereignisreiches Jahr mit vielen Aktivitäten. Wir erinnern an die Ausstellung zum Künstler „Müller vom Siel“, die zusammen mit dem Landesmuseum und der Evangelischen Bildungsstätte im Prinzenpalais realisiert wurde und von Mai bis September zu sehen war. Dazu gab es im Juli im Schloss ein gut besuchtes Symposium.

Das zweite öffentliche Ereignis war der jährliche Gedenktag, dieses Mal am 20. September.
Neben Mitgliedern und Freunden des Gedenkkreises konnten wir auch wieder Personen des öffentlichen Lebens begrüßen.

Am Volkstrauertag wurde – wie alljährlich – ein Kranz des Gedenkkreises auf der Erinnerungsstätte auf dem Ofener Friedhof niedergelegt. Auch die Karl-Jaspers-Klinik hat wieder einen Kranz zum Gedenken an die Opfer der Hunger-Euthanasie beigetragen.

Wir freuen uns, dass sich auch in diesem Jahr viele Schulklassen und Gruppen zu einer Führung angemeldet haben. Ferner wurden die Öffnungszeiten, die überwiegend durch unseren neuen Mitarbeiter, Herrn Jansen, betreut werden, weiterhin gut besucht. Weiterlesen

„Kindereuthanasie“ in Waldniel

Heute wurde dieser Bericht des ZDF auf unsere Facebookseite gepostet.
Wie viele solcher ehemaliger „Heil- und Pflegeanstalten“ mag es in Deutschland noch geben?
Kalt und ohne Mitgefühl ist auch das Verhalten der zuständigen Behörde, die festgestellt hat, dass „Fremdverschulden nicht festzustellen ist“
Die Verbrechen in Waldnied wurden eher zufällig aufgedeckt, dafür ist dem Ehepaar Tauern und dem Autor des Buches „Das Kind ist nicht abrichtfähig“ – „Euthanasie“ in der Kinderfachabteilung Waldniel 1941 – 19432, erschienen im Böhlau-Verlag, ISBN-10:3-412-22274-7, Andreas Kinast zu danken.