Volkstrauertag am 13. November

An diesem Tag treffen sich die Förderkreis- und Gedenkkreismitglieder. Um 10.00 Uhr ist ein Gottesdienst in der Ofener Kirche, in dem auch der in Wehnen ermordeten Patienten gedacht wird. Anschließend werden wir an der „Euthanasie“-Erinnerungsstätte einen Kranz niederlegen. Gegen 11.30 Uhr treffen sich die Mitglieder in der Gedenkstätte zu einem Gedankenaustausch. Für warme Getränke an diesem kühlen Herbsttag ist gesorgt. Auch Gäste sind herzlich willkommen.

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„Euthanasie“ und Zwangssteriliation – Vortrag in Wilhelmshaven

Am 3. November wird Dr. Alfred Fleßner zu diesem Thema einen Vortrag in der Volkshochschule Wilhelmshaven halten. „Euthanasie“ und Zwangssterilisationen während der NS-Zeit fanden nicht nur in Oldenburg und in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen statt, sondern in der gesamten Region, so auch in Wilhelmshaven. Kliniken und Gesundheitsämter im Oldenburger Land arbeiteten eng mit der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen zusammen, die sich zu einer Tötungsanstalt für die nordwestliche Region entwickelte.

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Gedenktag – ein Rückblick

Der Gedenktag am 1.September im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik war sehr gut besucht. Neben Angehörigen und Freunden des Gedenkkreises war das Ammerland durch den Landrat Herrn Bensberg und die Gemeinde Bad Zwischenahn durch den Bürgermeister Herrn Dr. Schilling vertreten. Herr Bensberg betonte in sehr einfühlsamen Worten die Notwendigkeit der Erinnerung an die Verbrechen während der NS-Zeit in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen. Das Grußwort hielt der ärztliche Direktor der KJ-Klinik Herr Dr.Zimmermann.
Frau Minssen, Vorsitzende des Gedenkkreises, sprach unter anderem die noch nicht ganz optimale Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Ofen und der Gemeinde Bad Zwischenahn an.
Sie können hier die Rede von Frau Minssen lesen.

Mittelpunkt des diesjährigen Gedenktages war die Rede von Herrn Prof. Dr. Schneider vom Klinikum Aachen. Herr Prof. Schneider entschuldigte sich im Namen der Ärzteschaft für die Verbrechen an hilflosen Patienten während der NS-Zeit. In seiner Rede bezog er sich auf einen Patienten, der in Oldenburg, im Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital, von Dr. Eden zwangssterilisiert wurde und sein Leben lang darunter sehr gelitten hat.

Sehr eindrucksvoll war der Vortrag von Frau Dr. Siebert über Leben und Tod ihres Großvaters in der damaligen Heil-und Pflegeanstalt Wehnen.

Der musikalische Beitrag war für diesen Tag gut gewählt und kam von Frau Maria Laux, Sopranistin und Herr Heinrich kleine Siemer, Klavier.
Lesen Sie mehr in der hiesigen Nordwest Zeitung (NWZ)

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