„Euthanasie“-Erinnerungsstätte

Dieser Artikel erschien am 4. Oktober 2008 in der Tageszeitung „Junge Welt“

Einweihung eines Kissens zu Oldenburg – Ende August
von Sabine Lueken (Mitglied des Gedenkkreises Wehnen e.V.)

In der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen bei Oldenburg wurden während der Nazizeit mindestens 1500 Patienten ermordet, man ließ sie einfach verhungern. Auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof wurde erst Ende August eine Gedenkstätte errichtet. Dem gingen zehn Jahre Bemühungen eines Gedenkkreises voraus, denn lange Zeit galt, daß es im Oldenburger Land keine »Euthanasie« gegeben habe. Das änderte sich erst mit den Forschungen des Historikers Ingo Harms seit Mitte der 90er. Weiterlesen

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