Wir begrüßen Sie im Gedenkkreis Wehnen e.V.

Unser Gedenkkreis wurde nach der Veröffentlichung des Buches "Wat mööt wi hier smachten" (Autor Dr. Ingo Harms) von Betroffenen, deren Angehörige in der heutigen Karl-Jaspers-Klinik Wehnen während der Nazizeit ermordet wurden, gegründet.

Wir bieten allen interessierten Menschen Gelegenheit mit uns Kontakt aufzunehmen. Jedoch ist nicht Anklage oder gar Vergeltung unser Anliegen. Wir möchten den ermordeten Menschen im Gedenken ihre Würde zurückgeben.

Wir laden Sie hiermit herzlich ein sich auf unserer Webseite zu informieren.

Ihr Gedenkkreis Wehnen e. V.

Aktuelle Infos

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Montag, 20. November 2006

„Mord verjährt nicht“

Unter diesem Titel veröffentlichte der „Diabolo“ (Wochenzeitung für Oldenburg) einen Artikel über die Patientenmorde während der NS – Zeit in der damaligen Heil und Pflegeanstalt Wehnen bei Oldenburg.
Viele der getöteten Patienten wurden nebenan auf dem Ofener Friedhof in einem Massengrab verscharrt.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel. Dazu geben Sie im Feld „Suche“ die Überschrift, s.o. ein.

Montag, 06. November 2006

Tödliche Medizin: Rassenwahn im Nationalsozialismus

Toedliche Medizin: Rassenwahn im NationalsozialismusDas Deutsche Hygiene-Museum Dresden zeigt eine Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museums.
Von 1933 bis 1945 ermordeten die Nationalsozialisten mehr als 200.000 Menschen im Zuge sogenannter “Euthanasie” – Maßnahmen, 400.000 wurden Opfer von Zwangssterilisationen.

Die Ausstellung zeigt, wie mit der Hilfe von Ärzten, Medizinern und Anthropologen eine Gesundheitspolitik entwickelt wurde, die mit der Sterilisation von vermeintlich “erblich minderwertigen” Menschen begann, zum Massenmord an “lebensunwertem Leben” führte und zugleich die Voraussetzungen für die Ermordung der europäischen Juden schuf.
Das Deutsche Hygiene-Museum initiierte diese Ausstellungsübernahme vor dem Hintergrund der eigenen historischen Verantwortung als eine Institution, die die rassenhygienischen Programme einst vorbehaltlos unterstützte und propagierte.

Anlässlich des beunruhigenden Zulaufs, den rechtsgerichtete Parteien in Sachsen und anderen Regionen Deutschlands erfahren, ist die Ausstellung ein Aufruf für mehr Demokratiebewusstsein, gesellschaftliche Toleranz und Mitmenschlichkeit.

Theaterpädagogische Projekte, Zeitzeugengespräche, Lesungen und weitere Angebote richten sich gezielt an ein junges Publikum und laden zum europäischen Schüler- und Studentenaustausch ein.

» www.dhmd.de – Infoseite über die Ausstellung
» Bildquelle: dhmd.de // Copyright: United States Holocaust Memorial Museum, Washington D.C.