2017 – Rückblick und Ausblick

Neuer Mitarbeiter

Am Beginn des Jahres 2017 hatten wir großes Glück. Wir fanden nach einer zum Glück kurzen Interimszeit einen neuen Mitarbeiter für die Gedenkstätte „Alte Pathologie“, so dass die Öffnungszeiten am Mi., Do., und Sa. von 12.00 – 16.00 Uhr eingehalten werden können.

Besucherzahl in der Alten Pathologie nach wie vor konstant

Über das ganze Jahr 2017 verteilt waren 45 Gruppen aus Schulen, Pflegeeinrichtungen und der Universität bei uns in der Gedenkstätte zu Führungen und Seminaren zu Gast. Abrechnen muss man allerdings von den 52 Wochen etwa 13 Ferienwochen.
Damit ist die Zahl der Gruppenbesucher und auch der Einzelbesucher seit Jahren konstant geblieben. Auch die Zahl der Einzelbesucher ist erfreulich hoch. Das Interesse zeigt uns, wie wichtig unsere Erinnerungs- und Gedenkarbeit bezüglich der NS-Hunger-Euthanasie ist. Aus diesem Grund haben wir ein neues Faltblatt zur allgemeinen Einführung in die Arbeit der Gedenkstätte erstellt.

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Gräberfeld für Blankenburger NS-Opfer auf dem Friedhof der Auferstehungskirche

Während der NS-Zeit sind auch im Oldenburger Land sehr viele kranke und behinderte Menschen getötet worden. Politiker schufen die Grundlagen durch eine erhebliche Reduzierung der Pflegegelder und Ärzte und andere sahen zu, wie Menschen an Unterernährung und den Folgen starben.
Die Gedenkstätte und der Erinnerungsort auf dem Ofener Friedhof erinnern an den Tod von ungefähr 1500 Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen.
Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule haben unter Mithilfe des Historikers Dr. Ingo Harms festgestellt, dass auf dem Neuen Friedhof 52 Menschen, die von 1937 bis 1941 im Kloster Blankenburg starben, bestattet worden sind.
Am 26. Januar 2018, um 14.30 Uhr findet in der Auferstehungskirche, Friedhofsweg 75, in Oldenburg ein Gottesdienst statt, der maßgeblich von den Schülerinnen und Schülern der Waldorfschule mitgestaltet wurde, statt.
Anschließend wird das neue Gräberfeld und eine Erinnerungstafel vorgestellt.

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Living History: Veranstaltungen über Zwangsarbeit im Januar

Den nationalen Gedenktag für die Opfer der Nazi-Herrschaft widmet die Stadt Oldenburg im Januar 2018 den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern.

Unter dem Motto Living History werden Veranstaltungen zum Holocaust – Gedenktag 2018 durchgeführt, die insbesondere die Situation der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Oldenburg beschreiben.
Fast 20 Millionen Menschen haben in Deutschland damals insbesondere in Rüstungsbetrieben, in der Landwirtschaft und auf Baustellen unter teilweise unmenschlichen Bedingungen gearbeitet.
In Ohmstede war ein großes Lager, in dem mehr als 300 Menschen, darunter mehr als 100 Kinder, gestorben sind. Weiterlesen

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Gedenkstätte vom 23. Dezember bis 8. Januar geschlossen

Die Gedenktätte ist bis zum 08. Januar geschlossen.

Wir machen eine kurze Winterpause. Daher wird die Gedenkstätte vom 23. Dezember 2017 bis zum 8. Januar 2018 geschlossen sein. Danach sind wieder EinzelbesucherInnen als auch die angekündigten Gruppen für Gespräche und Führungen herzlich willkommen.

Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage und Mitgliedern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch bzw. ruhige und erholsame Tage.

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Gedenken an die Opfer der Hunger-Euthanasie am Volkstrauertag 2017

Wie auch die anderen Vereine der Ofener Gemeinde legten Mitglieder des Gedenkkreises Wehnen am Volkstrauertag nach dem Gottesdienst in der Ofener Kirche auf dem Gedenkfeld für die Opfer der NS-Hunger-Euthanasie des angrenzenden Friedhofs einen Kranz nieder. In der Predigt gedachte Pastor Raudonat aller Opfer kriegerischer Gewalt und der Opfer der Hunger-Euthanasie.
Auch die Geschäftsführung der Karl-Jaspers-Klinik legte einen Kranz auf das Gedenkfeld mit den vielen Steinen, die die Zahl der Hungeropfer symbolisieren. Somit weisen jeweils zwei Kränze neben dem Gedenkstein auf dem Gedenkort des Ofener Friedhofs in den Novembertagen darauf hin, dass die ca. 1500 Opfer der Hungermorde nicht vergessen sind.

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